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Der Name Klatte steht seit Jahrhunderten für Pferdezucht auf höchstem Niveau. Seit über 500 Jahren ist Klein Roscharden die Heimat der Familie Klatte. Die starke Verbundenheit mit dem Pferd, und seit über 100 Jahren mit Hengsten, hat Klein Roscharden zu einer internationalen Top-Adresse werden lassen europaweit genauso ein fester Begriff wie in den USA oder Australien.
Ein Erfolg der viele Väter hat. Und das im wahrsten Sinne des Wortes, schließlich sind es die Vererber, die aus dem Oldenburger Land heraus für die Station Klatte Werbung gemacht haben. Allen voran Argentinus, der 2005 in Hannover zum „Hengst des Jahres“ ernannt wurde. ![]() Heinrich Klatte sen. und Grannus Seit über zwei Jahrzehnten liefert der Hauptbeschäler internationale Leistungspferde für den Spring-, aber auch den Dressursport. Sein Sohn Arko III wurde mit dem Briten Nick Skelton als beste Pferd / Reiter-Kombination im internationalen Springsport herausgestellt. Damit knüpft Arko III an die lange Erfolgskette an, die Namen wie die Weltcup-Siegerin Anka / Marcus Ehning, Adlantus As, den Olympia-Reservisten mit Lars Nieberg, genauso aufweist wie die Dressurasse Amaretto/Isabell Werth und Mannschaftseuropameister Albano/Heike Kemmer. Klein Roscharden - schon der Name trägt legendenhafte Geschichte in sich. Die Stätte, an der die Germanen weissgeborene Schimmel züchteten, um sie ihrem Gott Wotan zu opfern, hieß früher Rossegarden - der Garten der Pferde. 1496 taucht erstmals der Name Klatte offiziell in den Annalen des im südlichen Oldenburger Land gelegenen Dorfes auf. Pferde gab es in der Familie schon immer, früher als zuverlässige Helfer in der Landwirtschaft, später gezielt als Sportler gezüchtet. ![]() Heinrich Klatte (sen.) damals 18 jahre alt, mit dem Oldenburger Hengst Elfred von Elimar. Namen wie früher der aus der Semper Idem/Trak.-Linie stammende Siegesmund, erster Hannoveraner bei Klattes, der selbst bis zur schweren Klasse erfolgreiche Löwen As und nicht zuletzt die um jeden Zweifel erhabenen Ausnahmevererber Grannus und Argentinus - sie alle stehen beispielhaft für den beeindruckenden Pferdeverstand Klattes. Ein wenig Pioniergeist und revolutionäres Denken, das steckt in den Klattes seit Generationen. Als Oldenburger Dragoner war schon der Großvater des heutigen Chefs Heinrich Klatte hoch zu Ross mutig unterwegs. Seine Stuten, den etwas leichteren Typ des Oldenburger Karossierpferdes verkörpernd, führte er schon vor dem Krieg dem Vollbluthengst Lupus xx zu. Ein Nachkomme dieser für die damalige Zeit geradezu anrüchigen Paarung, die sich konträr zur damaligen Zuchtpolitik verhielt, war der gekörte Ludwin. Klattes Mut wurde belohnt: Der Hengst stellte neben vielen weiteren Sportpferden eine Stute, mit der sein Sohn Heinrich Klatte erfolgreich in Military-Prüfungen an den Start ging. Das vielseitig einsetzbare Pferd war damals übrigens ein bevorzugtes Zuchtziel im Stall Klatte, der die sportliche Eignung seiner Pferde immer in den Vordergrund stellte. Nicht nur, dass die hofeigenen Deckhengste bereits in den 70-iger Jahren ihre Leistungsbereitschaft auf Turnierplätzen unter Beweis stellten, auch die vier Söhne von Heinrich Klatte sen. und seiner Frau Gisela starteten erfolgreich im Sport. ![]() Heinrich Klatte auf Grannulit. Der jetzige Chef Heinrich gewann 15-jährig die Bronzemedaille auf den Deutschen Junioren Meisterschaften, 1974 zählte der heute in Australien lebende Ulrich zum Goldteam der Junioren-Europameisterschaften in, Guido siegte auf dem legendären Grannus in S-Springen und Johannes sammelte Schleifen im Spring- und Vielseitigkeitssattel. Den Pferden sind sie alle treu geblieben. Über 100 Jahre alt ist die heute elf Hengste umfassende Station. Schon in den 20-iger Jahren des vergangenen Jahrhunderts heimsten die Beschäler des Zuchthofs Klatte große Erfolge auf DLG-Schauen ein. Ein großer Schwerpunkt der Zuchtstätte ist neben der Hengsthaltung die Aufzucht von qualitätsvollen Hengstfohlen. Rund 40 Absetzer werden jedes Jahr erworben und nach drei freien Jahren auf den weiten Wiesen Klein Roschardens auf ihre Karriere als Zucht- oder Sportpferd vorbereitet. ![]() Jährlingshengste Über 100 gekörte Junghengste stehen als beeindruckendes Beispiel für die Kunst, unter jungen Pferden die Besten heraus zu suchen. Rouletto, Vater von Auktionsspitzen und S-Pferden, Contango, nach Amerika verkaufter S-Springhengst, sowie die international unter Holger Wulschner erfolgreichen Parcoursaspiranten Azarro und Prinz Oldenburg gingen diesen Weg. Auch Granulit, schimmelfarbener Hauptprämiensieger der Station und der Argentinus-Sohn Armitage wurden von Heinrich Klatte bereits als Fohlen entdeckt. Über allen steht noch immer Grandseigneur Argentinus selbst. Als Vater von internationalen Größen wie Isabell Werths viel zu früh eingegangenem Grand Prix-Sieger Amaretto, Heike Kemmers Albano, Goldmedaillengewinner auf den Dressur-Europameisterschaften 2001 und den von Olympiareiter Markus Ehning pilotierten Springspitzen Anka und Argentina steht der Gewinnsummen-Millionär über jedem Zweifel. Woher kommt dieser Erfolg? Er ist sicher auch darin begründet, dass die gern zitierte Weisheit von „Zucht und Sport Hand in Hand“ auf dem Zuchthof Klatte schon seit Generationen gelebt wird. Nicht nur Argentinus, auch seine legendären Vorgänger wie Grannus in den 80/90er und selbst Löwen As in den 60er Jahren gingen erfolgreich im Sport. Sie waren damit Wegbereiter für das, was heute eine Selbstverständlichkeit ist. Auf dem Zuchthof Klatte waren sie schon stets zugegen, die Praktiker, die wissen, was ein Pferd mitbringen muss, wie es sich anfühlen muss, will man höchsten Ansprüchen genügen. Jüngstes Beispiel: Die PSI-Preisspitze 2005, Leporello v. Levantos-Prinz Oldenburg-Argentinus - drei Generationen Zuchthof Klatte, Bronze beim Bundeschampionat und auf dem Weg nach ganz oben. Ein weiterer Grund, warum Sie bei Familie Klatte züchterisch und sportlich in besten Händen sind! |
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